Schön war es an der Zeitstrasse Basel.
Hier ein paar Impressionen:
Mehr auf meiner Galerie und auf www.zeitstrasse.ch
Schön war es an der Zeitstrasse Basel.
Hier ein paar Impressionen:
Mehr auf meiner Galerie und auf www.zeitstrasse.ch
Wir waren am 2.7.2011 als Tagesgast im Römer und Bajuwaren Museum in Kipfenberg: http://www.bajuwaren-kipfenberg.de/
Hier ein paar Impressionen:
Vom 2. bis zum 5 Juni. 2011 waren wir am Frühjahrslager in Pfünz (ehemals Christelried). Es war einfach nur toll und schön, aber auch sehr sehr heiss. Wir freuen uns schon auf das nächstemal.
Am diesjährigen Forumstreffen von „Lebendige Geschichte“, konnte ich erstmals meine neuen Merowinger-Kleider tragen. Es ist natürlich alles noch ausbaufähig, vorallem was das Gehänge betrifft. Doch zuerst ist ein Umzug angesagt und dann wird weiter genäht und gebastelt.
Danke an Cantarella für die Fotos.
Am Jomslager habe ich mit dem Oberkleid angefangen. Nun ist es fertig ![]()
Die Stoffe sind von Jörg pflanzengefärbt (Krapp und Birke) und die liebe Pica nimmt zum Glück
immer eine grössere Auswahl mit in die Schweiz. Danke!
Nun ist das Unterkleid aus Leinen an der Reihe, dann einen langen Mantel und auch einen kürzeren ist in Planung.
Da es leider keine bildliche Darstellung der Kleidung zu dieser Zeit gibt (mir ist leider keine bekannt) orientierte ich mich unter anderem an Max Martins Interpretationen für diese Zeit.
Ich entschied mich für eine mittlere Länge. Nicht bodenlang und auch nicht bis kurz über die Knie. Mein Mantel wird jedoch dann fast Bodenlang werden.
Nun möchte ich gerne was aus der Region Zürich darstellen. Es wird ebenfalls etwas aus dem Frühmi-Bereich sein und zwar um 540/550 n.Ch.
Da leider mein gewünschtes Grab noch nicht publiziert wurde, wird es etwas schwieriger. Aber einige Details wie Grabbeigaben habe ich und so bleibe ich weiterhin am Ball…
Ich habe mir gedacht, machst mal was, was jede Wikinger „Frau“ brauchen kann. Nach langem Überlegen kam mir die Idee: Garnhalter, die auch noch belegt sind. Meine Suche begann und ich wurde fündig.
Die Garnhalter sind aus Eiche geschnitten und entsprechen dem Originalmass des Fundes.
Hier der Nachbau:
Danke an Christian B. für das Bild aus dem Buch: Holzfunde aus Haithabu.
Stony
Ich habe mir ne neue Tasche aus Robbenfell gebastelt. Vor längerer Zeit hatte ich in einem Brockenhaus einen Mantel aus Robbenfell entdeckt und diesen sehr günstig gekauft. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass das abnehmen des Futters und das öffnen der Nähte so mühsam ist, hätte ich lieber ein neues Fell besorg. Na gut… der Mantel war alt, sehr alt und somit war auch das Fell sehr trocken und brüchig und ich könnte nur nen kleinen Teil verwenden. Dank Lederfett wurde es wieder etwas weicher. Innen habe ich es mit Leinen gefüttert und der Träger ist ebenfalls innen mit Leinen verstärkt worden. Ich würde sowas nicht mehr machen… meine Finger tun immer noch weh…. Aber von Nix kommt nix
Wieder einmal fand am 27.3.2010 das jährliche Forumstreffen „Lebendige Geschichte“ statt. Diesmal in der Altburg bei Brugg, CH.
Ob Kelte, Römer, Homis, Spämis, Napoleonik, Empire, oder Militärisches…
Dieser Mix aus verschiedenen Epochen auf einem Haufen zu sehen, sich auszutauschen, lachen und gemeinsam zu speisen macht mir immer wieder spass.
Hier gehts zur Galerie: Forumstreffen 2010
Heute habe ich endlich meine Karneol/Bergkristall/Glasperlen Kette nach dem Bootsgrab VIb aus Tuna, fertig gestellt.
Die Kette ist ziemlich lang und die Gefahr besteht schnell, irgendwo hängen zu bleiben. Statt den 97 Perlen nahm ich 10 weniger, was auch völlig ausreicht. Zwar ist sie immer noch zu lang für meine Ansprüche, aber ich muss nun daran gewöhnen.
Die einen Glasperlen an den Silberdrähten werden zu einem späteren Zeitpunkt mal ersetzt, da ich keine kannelierten Perlen zur Hand hatte. Aber wir wollen ja auch nicht gleich übertreiben
. Anbei noch passend wie im Grab die ovalen Spangenfibeln, Bronzeringe und die Kleeblattfibel.
Quellen: Das Bootgräberfeld von Tuna in Alsike; T.J.Arne, Stockholm 1934
Historisches Museum Stockholm: www.historiska.se
Da ich auf der Suche nach einer Brettchenborte für meinen Trägerrock war, die historisch und regional zu meiner Darstellung passen sollte und nicht gleich jeder hat, entschied ich mich für die Brettchenborte des Grabes 943.
Gefunden wurde diese zwar in der Kopfgegend, doch ich benutze sie nun für meinen Trägerrock. Da die Swastika in Deutschland nicht erlaubt ist, mussten wir leider an Stelle dieser, ein anderes Motiv einfügen.
Gewoben hat diese wunderschöne Brettchenborte die Franzi von www.brettchenborten.de. Ich kann sie allen nur empfehlen! Sie webt sehr schnell, sehr schön und man bekommt ne super gute Beratung dazu.
Quellen: Birka III, Die Textilfunde aus den Gräbern von Agnes Geijer, Uppsala 1938
Mein Spinnrädli habe ich von meinem Grossvater. Er hat früher einige gebaut, da meine Grossmutter damals viel gesponnen und auch gewoben hat. So konnte ich nun eines aussuchen.
Es ist aus Nussbaum gefertigt und er hat jedes Teil selbst hergestellt. Ich hab mich schon etwas daran gewagt, doch irgendwie verdreht sich alles einwenig…. grrrrr
Werde also noch viel üben müssen, bis sich etwas sehen lässt.